Majoria 2013

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      Majoria 2013

      NUR TEXT NICHT FORMATIERT - GANZ PROVISORISCH

       

      Majoria 2013

       

      Photo: Fabrice Burlet

       

      Arbeitsbericht – Majoria und Vidomnat (Seneschallei) II

      Die Majoria im Jahr 1903 (Kantonale Museen, Photothek).

      Fabrice Burlet

      Büelhofstrasse 2 8405 Winterthur Seen 079 360 21 35 fabriceburlet@hispeed.ch

      Dezember 2013

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Dezember 2013 13:44! !

      Erstellung 20. Dezember 2013! 1

      Änderung 31.

      2013 wurde das Dossier zum Schloss Majoria in den Bereichen Ikonographie und Archivrecherchen (Staatsarchiv) erweitert. Die dafür vorgesehenen zwei Wochen Arbeit wurden zu über 150% ausgeschöpft.
      In Bezug zu den in der Offerte formulierten Teilzielen ein paar Worte: Der Abgleich der vorhandenen Bildern mit jenen aus der Datenbank von Valeria (la Cible – leider nur eine Text- und somit bildfreie Variante im Gegensatz zur Version von etwa 1993) ergab, das für das Schloss Majoria nun fast alle Bilder interessanten Bilder aus dem Valeria-Projekt zusammengetragen worden sind und nunmehr auch zahlreiche für das Schloss Valeria nicht bekannte Bilder vorliegen. Parallel zu diesem Abgleich habe ich nochmals massiv nach Bildern gesucht, insbesondere auf dem Internet, was mich auf die BNF, ETH und das Landesmuseum stossen liess, so dass ich nun einen Überblick über etliche Fonds zur Majoria, aber auch zu Sitten, dem Wallis und der Schweiz gewonnen habe.

      Die Bilder aus der Mediathek Martinach wurden nicht weiter verarbeitet. Dazu fehlte nicht nur die Zeit, sondern es schein kein grosser Mehrwert daraus zu entstehen, zumal diese Photographien relativ jung sind. Zudem liegen uns nur kleine Bilder von tiefer Auflösung vor, welche deswegen zur Baugeschichte kaum neues bringen können und auch dem Archäologen keine Hilfe sind.

      Aus Genf (Musée d‘Art et d‘Histoire) liegen nun die Bilder von du Mont vor (grosse JPEGs – sind am Schluss der Arbeiten zur Majoria zu vernichten). Ebenfalls in Genf ist im Centre iconographique ein kaum erschlossener Photographien-Fonds zu entdecken, wie Nicolas Schätti mir mitteilte: „Il y a un dossier Sion dans le fonds Boissonas ainsi qu'une série de négatifs recensés sur Sion, notamment sur Valère. Le problème est l'accessibilité, car le fonds n'est pas classé. Le mieux serait de prendre rendez-vous pour venir ici et nous verrons ce que nous pouvons faire. Ce sera aussi l'occasion de voir d'autres fonds dont l'image vous sont sans doute déjà connues.“ Am Telephon sprach er von einem Tag Arbeit, was mir ein bisschen wenig zu sein scheint.

      In Bern konnten nun über Umwege endlich die zu den Plänen von van Muyden (1848– 1917) und Trivelli von 1903/04 gehörenden Photos eindeutig Rudolf Ganz (1848–1927) zugeordnet werden.
      Die Arbeit im Staatsarchiv Sitten wurde fortgesetzt. Bis auf die Bestände des Finanzdepartements, wo nebst Baunachrichten1 auch Angaben zum Verkauf der säkularisierten Güter und zur Staatsgutverwaltung zu finden sein könnten,2 habe ich nun alle einen raschen Erfolg versprechenden Fonds und Bücher des Staatsarchivs durchgearbeitet. Es kamen dabei massenweise Informationen zusammen, sei es im Finanzdepartement, im Baudepartement oder im Militärdepartement.

      Es ist wiederum sehr viel Material zusammen gekommen. Die Bilder wurden deswegen zum grossen Teil nur provisorisch versorgt. Ebenso kann das ganze Material nicht ausgewertet werden. Deswegen werden hier beispielhaft die Granittreppe (von 1856?) und der Umbau des südlichen Teiles der neuen Kaserne (früher Seneschallei, heute Vidomnat) dargestellt.

      Es folgen nun 1) die Ergebnisse zu den Plänen van Muydens und Trivellis sowie den Photos von Rudolf Ganz, 2) der Überblick zu den im AEV gesammelten Informationen samt den genannten zwei Beispielen und 3) Der Überblick zu den aufgefundenen Bildern.

      1 Von 1859 bis 1884 ist der Unterhalt der Staatsbauten nicht beim Baudepartement, das somit vor allem ein Tiefbauamt (Strassen, Brücken etc.), und scheint die ganze Zeit beim Finanzdepartement zu sein. 1859 und kurz danach ist der Bauunterhalt gemäss Nachprüfung sicher beim Finanzdepartement. Es wäre zu prüfen, wo die entsprechenden Bauunterlagen und Rechnungen zu finde sind, da sie im Archivverzeichnis nicht a priori zu finden sind. – Wie Frau Evêquoz im Staatsarchiv mehrmals betont hat, fehlt eine Geschichte der kantonalen Verwaltung.

      2 Hier könnte man vielleicht herausfinden, wann das Grundstück zwischen Hundeturm und Tourbillon in privaten Händen überging.
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      Pläne von Théophil van Muyden und G. Trivelli, Photos von Rudolf Ganz

      Aus den Akten im BAR, aber vor allem den Jahresberichten der Schweizerischen Gesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkmäler konnten folgende Informationen gewonnen werden:

      1903: photos Majoria & Tourbillon 900.- Fr. Ganz (erst 1905 im Eingangsbuch EAD 3804 [angeblich resp. Ablieferer] van Muyden)
      1904: Bauaufnahmen [datiert von 1903/04] 1500.- Fr van Muyden (erst 1905 im Eingangsbuch EAD 3798–3802)

      1905: die genannten EAD 3798–3804 (inkl. heute fehlendes EAD 3803) im Eingangsbuch

      1908 EAD 8527, 8529–47, 8551–61 und 8934-37 Ganz im Eingangsbuch (Achtung: EAD 8530-47 sind dort nicht im Zettelkatalog – Sind sie verloren gegangen?)
      1909 EAD 9713-18 Ganz im Eingangsbuch (EAD 9713-14 sind Zettelkatalog gestrichen. Ebenso die folgende Nummern 9715-18?)

      Zusammenfassend im alphabetischen über den gesamten Bestand der Aufnahmen (Jahresbericht 1910):

      Folglich ist ein grosser Teil der vorliegenden Photos etwas älter als bisher angenommen. Diese Änderung und die Zuweisung an Rudolf Ganz wird noch an den vielen gesammelten Bildern resp. an ihrem Dateinamen zu tätigen sein. (!) Das Eingangsbuch im EAD ergibt offensichtlich jüngere Daten, als jene im Jahresbericht der Gesellschaft. Hier bin ich Umwege gegangen, zumal niemand von diesen Jahresberichten und den darin enthaltenen Eingangsbüchern wusste, sei es in Bern oder in Sitten.3 Ebenso glaube ich über „HelveticArchives“ – nachdem ich vergeblich im BAR danach gesucht habe – das wichtigste Archiv der der Schweizerischen Gesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkmäler im EAD gefunden zu haben. Dies müsste man auch konsultieren (Vorstandsarchiv, Archiv der EKD, verschiedene Personen wie Rahn und Naef etc.), wobei einige Bestände zumindest teilweise aufgelöst worden sind und geographisch in die Bestände des EAD integriert worden sind). Dies erscheint jedoch für das Majoria-Projekt weniger entscheidend zu sein, zumal nun die wichtigsten Daten der früheren GSK bekannt sind. Eine Zeichnung von Rahn oder Naef kann aber immer von Nutzen sein, während die Protokolle nicht allzu viele Mehrinformation bringen dürften. Vielleicht könnte man in diesen Archiven über die späteren Zugänge (ca. 1950er und 1960er Jahre) von Photos (z.B. Holderegger und sehr alte Photos, wahrscheinlich Ganz) mehr in Erfahrung bringen, allenfalls über das „Tandem“ van Muyden-Trivelli mehr in Erfahrung bringen und entsprechende Notizen zu den Plänen und Photos (Wurden keine handschriftlichen Notizen / Zusammenfassungen zur Baugeschichte erstellt?). Jedenfalls waren gleich wie

      3 Das ganze ist schwierig, zumal offenbar zwei Typen von Eingangsbüchern existieren und der Zettelkatalog im EAD nicht alle Informationen liefert. Die Jahresberichte der Schweizerischen Gesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkmäler findet man dagegen in verschiedenen Bibliotheken.
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      für Valeria auch für das Schloss Majoria van Muyden und Ganz (auch Schloss Tourbillon) tätig, was aber im Gegensatz zu Valeria nicht zu einem Kunstdenkmälerband (1904) führte. Die Photos nicht nur 1905, sondern zum Teil erst viel später ins EAD aufgenommen worden, finden sich aber auch (in identischer oder fast identischer Form) in den kantonalen Museen Wallis, während sich die Vorarbeiten für die Bauaufnahmen im EAD (umfassende Plan-Entwürfe) und im AEV (Skizzen, Plannotizen mit unzähligen Längenangaben; auch für das Koventtor und Tourbillon).4

      Da in der 2. Hälfte des 19. Jh. ein Herr Trivelli in den Akten des Baudepartements VS erscheint, dürfte Trivelli der lokale Gewährsmann / Gehilfe van Muydens in Sitten (ein Zeichner, ein Ingenieur, ein Architekt?) darstellen und weniger ein aus der „Fremde“ beigezogener Mitarbeiter van Muydens sein.

      Zur Baugeschichte – Ergänzungen

      Aus den sich im Staatsarchiv befindenden Schriftquellen und aus den Verwaltungsberichten des Staatsrates (Rapports de Gestion du Conseil d‘Etat) lassen sich verschiedene Teile der Kaserne und Räumlichkeiten feststellen. Der glückliche Fund von klaren Aussagen zu den grossen Umbauarbeiten an der Majoria und an der Seneschallei blieb jedoch aus. Denn die Quellen sind oft nicht genügend genau, um die verschiedenen Räume und Gebäude im anhin zu lokalisieren. Daraus folgen vier Kategorieren: 1) Klar zu lokalisierende Räumlichkeiten, mit einem gewissen Aufwand zu lokalisierende Räumlichkeiten, nach mühsamen Recherchen zu lokalisierende Räumlichkeiten und allenfalls solche, deren Standort nicht zu eruieren ist. Zudem hat sich die Funktion der verschiedenen Räume mit der Zeit geändert.
      Hier ein paar Zwischenergebnisse. Der Begriff „Majorie“ bezieht sich sowohl auf die eigentliche Majoria, als auch auf die verschiedenen Gebäudekomplexe der Kaserne und ist in diesem Falle mit „caserne“ und „casernes“ identisch. Die „Neue Kaserne“ bezeichnet die frühere Seneschallei / Vidomnat. Dann gab es eine Krankenabteilung (im heutigen Abwartshaus?), die Grange de l‘Evêque (wohl die heutige Grange à l‘Evêque), wahrscheinlich in dessen Nähe oder als Teil davon die Sellerie / Sattlerei, die an den Valeria-Felsen grenzte, die Pferdestelle (wohl in der Grange de l‘Evêque und in der Sellerie), zeitweise ein Wachtlokal resp. -haus beim Tunnelsüdportal, das Zoni-Haus gerade unterhalb der Terrasse zwischen Majoria und Seneschallei, der Hundeturm, der zunächst als Pulver-, dann als Zeughausmagazin diente, das Büro der Furiere etc. Ebenso schwierig sind die verschiedenen Bauphasen schwierig zu eruieren. Die beste Stütze sind die Bildquellen. Die Verwaltungsberichte, Bauberichte, Offerten und Rechnungen sind oft vage und lassen sich nur mühselig verbinden, um eine Bauphase festzumachen. Es gelten dieselben Grundsätze wie bei der Bestimmung der verschiedenen Räumlichkeiten und ihrer Funktionsänderungen. Eine notizartige Zusammenstellung der Baudaten befindet sich in der Datei „chronologie - résumé - Majorie.doc“. Diese Notizen müssten weiter ergänzt und geduldig ausgewertet werden. Im Vergleich mit den Bildquellen könnte aber eine mehr oder weniger detaillierte Baugeschichte für das 19. und 20. Jh. angestellt werden.
      Zu den Bauphasen bringen wir nun zwei Beispiele: 1) die Granittreppe bei der Seneschallei / neuen Kaserne und 2) der Umbau der neuen Kaserne.

      4 Mir ist kein fertiger Aufnahmeplan van Muydens für Tourbillon bekannt. Diesen hat es nie gegeben oder er ist in Vergessenheit gegangen.
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      1) Die Granit-Treppe, welche im Osten der Seneschallei verläuft dürfte nicht, wie man es aus Wyder, Sitten und die Armee, entnehmen kann, 1856, sondern 1858 erbaut worden sein. Zumindest wurde dann eine Granit-Treppe vom Zoni-Haus, welches auf dem Platz gerade unterhalb der Terrasse zwischen Seneschallei und Majoria liegt, zum Eingang der kürzlich (und fast) vollendeten neuen Kaserne (Seneschallei) errichtet. Sie scheint 30 „degrés“ (= Stufen?) umfasst und 568.- Fr. gekostet zu haben5 Im Verwaltungsbericht 1858 auf S. 101 finden wir folgenden Bericht:

      Der Umbau der Seneschallei (Vidomnat), damals die sogenannte neue Kaserne, resp. der Umbau deren südlicher Teil lässt sich datieren, auch wenn es im vornherein nicht ganz einfach ist. Die neue Kaserne war nämlich 1856/58 aus den Ruinen der Seneschallei geschaffen worden. Im Norden befand sich der alte Turm, welcher mit Treppengiebel vom restlichen Gebäude abgehoben wurde und von einem Satteldach gedeckt war, welches sich gegen Süden als Pultdach fortsetzte und sich somit über die gesamte Gebäudelänge hinunterzog.

      Später wurde südliche Anbau erhöht und ein mit einem Satteldach gedeckten und nach Süden gerichteten Treppengiebel versehen. Dieser Umbau lässt sich nicht direkt aus den Bauakten erschliessen. Zunächst müssen diese Bauarbeiten anhand der Bildquellen genauer eingegrenzt werden. Raphaël Ritz zeigt 1888 und 1889 noch den alten Zustand – ebenso Calpini um 1890 –, während der neue Zustand photographisch 1901 im „Grand guide du Valais pittoresque et illustré“ und 1902 im „Album Panorama Suisse“ von Spuhler erscheint. Auf einer Photographie vom 18. Februar 1899 scheint der Ansatz des neuen südlichen Giebels ebenfalls zu erkennen sein. Somit ist diese Bauphase zwischen 1889 und 1901, wenn nicht schon 1899, zu datieren.

      Hier die Bilder für die Zeit vor dem Umbau. Zuerst zwei Ansichten von Osten von Raphael Ritz, dann eine Ansicht von Süden vom selben Maler (jeweils das ganze Bild und ein vergrösserter Ausschnitt und zum Schluss eine von Südosten aufgenommene Photographie:

      5 AEV, 3 DTP, 134.6 [Nr. 11], undatierte Offerte. Ev. bezieht sich diese Papier eine andere Treppe. Es wären die Treppenstufen an Ort und Stelle zu zählen und das Baumaterial ebenfalls zu überprüfen. Jedenfalls sind auf dem Plan von van Muyden und Trivelli bis zum Vorplätzchen vor dem Treppenturm genau dreissig Stufen, was zur Offerte tatsächlich zu passen scheint! Danach folgen 12 weitere Stufen zum Zugang zur Terrasse und zur Majoria.

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      18880000_MajorieTourDesChiens_Ritz_catalogue -­‐ BD Sion Burlet -­‐ OMAH, livres, OMH etc.jpg

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      18890000_RueDuVieuxCollegeMajorie_Ritz_catalogue -­‐ BD Sion Burlet -­‐ OMAH, livres, OMH etc.jpg

      18900000_Tous-­‐Vents_Majorie_vers_1890 Calpini 51.jpg

      Auf einem Photo vom 18. Februar 1899 ist der Umbau vielleicht schon erfolgt. Denn links vom Kamin scheint der neue Dachansatz zu erkennen sein:

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      18990218_Majorie_Vidomnat_depuis_l'est Calpini 44.jpg

      Mit den Photos von 1901 und 1902 ist der Umbau sicher erfolgt:

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      Grand guide du Valais pittoresque et illustré 1901 - CR_107.pdf

      19020000_de_l'ouest_Album-­‐Panorama-­‐Suisse_Spuhler_no_294.pdf

      (Collection

      Zurich.)

      SION : EGLISE DE VALÈRE (Collection Photoglob, Zurich.)

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      1903 hält Ganz den neuen Zustand detailliert fest:

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      Diese Bauarbeiten lassen sich nach dieser ikonographischen Eingrenzung anhand der Verwaltungsberichte des Staatsrates mit grosser Sicherheit datieren. Wir lassen kleine Bauarbeiten und klar zu bestimmende Arbeiten, wie z.B. jene am Hundeturm auf der Seite, diskutieren aber kurz die weiteren Baunachrichten.

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      1887 wurden die Zinnen und ein Teil der Brüstungen geflickt. Es scheint, dass die Mauer um den grossen Platz mit einer Brüstung versehen wurde. Doch ist der Eintrag im Verwaltungsbericht des Staatsrates ziemlich vage:6

      1888 erfahren wir vom Bau einer Treppe, die sich allenfalls im Westen des Zoni-Hauses (=salle de théorie?) befand: „Un escalier a été construit au couchant de la salle de théorie pour relier la place avec le palier du bâtiment neuf.“7

      1889 wurden die hölzernen Innentreppen der Neuen Kaserne (Seneschallei) durch eine Granittreppe ersetzt. Dabei könnte die Wendeltreppe des Treppenturmes gemeint sein. Damals wurde auch das Haus Zoni fast von Grund auf neu erbaut, wofür 8400.- (ohne Schreinerei-Arbeiten) abzüglich eines Rabatts von 12% gesprochen wurden.8

      Für 1890 war eine Treppe vom abgebrochenen Wachthaus zur Haupttreppe im Osten für 1000.- vorgesehen worden. Doch kamen weitere Reparaturen und neue Einrichtungen hinzu:

      Es wurden rund 1780.- Fr. vom Staatsrat bewilligt (Grand Livre, p. 310).9 Die Arbeiten wurden nicht nur 1891 fortgeführt, sondern zum Teil erst dann verbucht, so dass 1891 im Verwaltungsbericht 7361.76 aufgewiesen wurden (budgetiert: 6000.- Fr), wovon laut Grand Journal 3320.91 für das Haus „Zoni“ aufgewendet wurden, so dass rund 4040.- Fr. für die restlichen Kasernenbauten genutzt worden sind.10

      Dabei handelt es sich um den gesuchten Umbau des südlichen Teiles der Seneschallei / Vidomnat. Vorher sind die Ausgaben zu klein oder anderswo zu zuordnen, danach – wie wir es sehen werden – ebenso. Es werden Fenster, Hölzer, Fensterglas, der Transport von Schieferplatten (ardoises – Dach!), Gipsarbeiten, Metallarbeiten und weitere grössere, nicht genauer umschriebene Leistungen von Unternehmern genannt (Grössenordnung der pauschal genannten Leistungen: rund 700.- bis 1600.- Fr.). Doch sind die Bauarbeiten

      6 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1888, S. 53.
      7 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1888, S. 60.
      8 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1889, S. 55–56.
      9 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1890, S. 59–60. AEV, 2 DTP 22 Grand livre, S. 223.

      10 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1891, S. 58. AEV, 2 DTP 22 Grand livre, S. 310.
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      nicht genauer umschrieben. Somit lassen sie sich nur durch Ausschliessungsprinzip dem gesuchten Umbau des Südflügels der Seneschallei / der neuenKaserne zuordnen. Führen wir also unsere Ausführungen fort.

      Die eingestürzte Terrassenmauer zwischen Seneschallei und Majoria wurde 1892 in geringerer Höhe wieder in Stand gesetzt und deswegen ein Abhang geschaffen. Ebenso musste der Theoriesaal (im Haus „Zoni“?), dessen Dach beschädigt worden war, geflickt werden. Zwei Schlafkammern („chambrées“ – in der neuen Kaserne?), die noch nicht geflickt worden waren, erhielten Decken und Böden:11

      Dieser neue Zustand samt dem neuen Abhang ist auf dem von Calpini publizierte Photo vom 18. Februar 1899 (Calpini Nr. 44 – vgl. weiter oben), auf den Plänen von van Muyden und Trivelli sowie auf den Photos von Ganz aus dem Jahre 1903 (vgl. oben) zu erkennen. Die Terrassenmauer war vorher einiges höher gewesen, da es die Grundmauer eines einstigen Hauses bildet, welches zu einer Terrasse reduziert worden war. Dies wurde schon im Rapport von 2012 dargelegt. Vor dem Einsturz sah die Terrassenmauer folgendermassen aus:

      11 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1892, S. 59. Die Zuordnung scheint dadurch gesichert, dass ein Abhang geschaffen worden ist, so wie er später auf den Photos und Plänen zu sehen ist.
      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 11

      18850000_Majorie_Fischer_du_S_Repro_OMAH = Rameau Le Valais historique 1885 -­‐ CC_3 p 88 -­‐ OMAH 93:271-­‐272.jpg
      Man sieht sieht diesen Zustand auch auf das Photo Calpini Nr. 51 um 1890 (vgl. weiter oben – War die Terrassenmauer im oberen Teil gerade erneuert worden?).

      1893 wurden die Ställe modernisiert sowie gemäss Grand Journal die Arbeiten an der Terrasse und an den Schlafgemächern fortgeführt.12 1894 sind hingegen keine Arbeiten verzeichnet.
      1895 sind dringende Arbeiten an den Dächern der Kaserne (wo?) und des Pulverhauses von Valeria zu verzeichnen.Die Arbeiten im kleinen Stall in der „grange dite de l‘Evêque“ sind hingegen aufgeschoben worden. Im Grand livre ist bei einem Posten von 81.- präzisiert, dass es sich um das Dach der neuen Kasernen handelt, während 14.50 Fr. „pour fournitures et travaux exécutés aux casernes de Sion.“ aufgewiesen sind.13

      Der einzige weitere grosse Betrag, welcher für den südlichen Umbau möglich wäre, sind die 1897/98 bewilligten 5000.- Fr. Die entsprechenden Arbeiten sind auf Druck der eidgenössischen Kommission, welche schlussendlich befriedigt war, beschlossen worden. Im Verwaltungsrapport, Grand Livre und im Journal (chronologisches Buch aller Ausgaben des Baudepartements) findet man diese Ausgabe ohne konkreten Angaben über die erfolgten Bauarbeiten. Es ist in den genannten Dokumenten nur in Erfahrung zu bringen, dass schlussendlich 5720.- Fr. in zwei jährlichen Tranchen dem „Fasanino Michel entrepreneur Sion pour travaux exécutés aux casernes de Sion. Sel. quittance.“ ausbezahlt wurden. Gäbe es dazu nicht eine Offerte, so könnten diese Bauarbeiten ebenso wie jene von 1890/91 dem Umbau des südlichen Traktes der Neuen Kaserne zugeordnet werden. Dank der Offerte lässt sich dies jedoch ausschliessen, denn aus dieser werden besonders die Einrichtung von WC-Anlagen und grössere Ausgaben ersichtlich, welche nichts mit dem Südtrakt der Seneschallei zu tun haben.14 Hier die Zusammenfassung der Offerte:

      12 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1893, S. 53. AEV, 2 DTP 22 Grand livre, S. 489. 13 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1895, S. 56. AEV, 2 DTP 23 Grand livre, S. 153.

      14 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1897, S. 56–57. AEV, 2 DTP 23 Grand livre, S. 339 und 430. AEV, 2 DTP 11 Journal . Offerte: AEV 3450 1984-10 Nr. 34 1897/1898.
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      1899 wurde die alte Sattlerei / Sellerie zu einen Schafsaal umgebaut. 1900 sind laut Grand Livre nur rund 180.- Fr. für die Kaserne ausgegeben worden.15

      Somit erfolgte der Umbau des südlichen Teiles der Seneschallei / der Neuen Kaserne 1890/91. Spätere kleinere Summen betreffen höchstens dessen Ausbesserung, wenn es sich nicht um den restlichen, nicht 1890/91 nicht umgebauten Teil der Neuen Kaserne handelt.

      Bildbestellungen 2013

      Bestellt resp. beschafft wurden – nebst Downloads aus dem Internet – folgende Bilder:

      Musée d‘Art et d‘Histoire Genève: Zeichnungen von Alfred Paul Emile Etienne du Mont als sehr gute JPEGs

      gratis – Nutzung innerhalb des Majoria- Projekts, danach löschen

      Landesmuseum: Photos in Form von kleinen, wenig aufgelösten JPEGs

      gratis

      Landesmuseum: eine Ost-Ansicht Sittens, Valerias und der Majoria als hochaufgelöstes TIFF

      kostenpflichtig bestellt

      15 Rapport de Gestion du Conseil d‘Etat 1899, S. 76–77. AEV, 2 DTP 24 (? – 1900) Grand livre, S. 162–163. Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 13

      ETH-Bib: Bilder, insbesondere Photos, von Sitten als TIFF

      kostenpflichtig bestellt

      BNF Photos von Sitten als gute TIFFs (nicht Premium)

      kostenpflichtig bestellt

      BNF zwei Zeichnungen leider nur als schlechte JPEGs, leider nicht als hochaufgelöste TIFFs zu bestellen

      aus dem Internet - gratis

      Stich Gattlen 1551 - Photo Biner als sehr gutes JPEG und TIFF

      gratis

      ZBZ Auswahl an Skizzen und Stichen als hochaufgelöste TIFFs

      kostenpflichtig bestellt

      Die 2012/13 zusammengetragene Bildersammlung ist ziemlich umfangreich. Deren detaillierte und mit Geduld begleiteten Untersuchung, vielleicht auch mit Einbezug weiterer Bildbestände, würde nicht nur die Erfassung der baulichen Entwicklung des Schlosses Majoria im 19./20. Jh. in grossen Linien erlauben, sondern etliche Details zum Vorschein bringen.16 Um eine genaue Chronologie zu erstellen, müssten die verschiedenen Stadtansichten von Sitten in Einklang gebracht werden und somit auch indirekt über die Veränderungen anderer Bauten in Sitten Schlüsse zur Majoria gezogen werden. Für die Zeit vor 1800 sind die baulichen Details wohl kaum zu fassen, sondern nur die grossen Linien der baulichen Entwicklung.
      Hier bringen wir nur ein paar Worte zu den neu in die Majoria-Sammlung aufgenommenen Bildern.

      Die im Landesmuseum bestellte aquarellierte Zeichnung von Vogel um 1820 ist etwas abstrakter als erwartet. Denn der Zugang von Osten her erscheint vereinfacht und ungenau dargestellt und führt zum grossen quadratischen Turm, der noch in seiner ganzen Höhe zu erkennen ist. Der Eingang in den Turm ist eindeutig zu weit links. Auch wenn der Zugangsweg stark reduziert gezeichnet ist, könnte rechts ein (mehreckiger?) Treppenturm an den grossen Turm zu erkennen sein, so dass sich die Frage stellt, ob das Majoria-Schloss des 16. Jh.s über zwei Treppentürme erschlossen wurde. Ein Vergleich mit der etwas genaueren Darstellung vom 8. August 1828 scheint nicht wirklich Klarheit zu bringen. Soll man annehmen, dass der hypothetische Treppenturm nun zurückgebaut worden war und deswegen der grosse Eingangsbogen erst sichtbar wurde?

      16 Setzt man sich mit den zahlreichen Bildern auseinander, so findet man hier ein verschwundenes Fenster, dort eine noch nicht bestehende Mauer, anderswo ein nun veränderter Gebäudeteil etc. etc.
      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 14

      18200000_Valère_Majorie_de_l'est_Musée_national_Vogel_LM_27383_COL-1699 - DIG-20507_LM-27383_EXTRAIT_Majorie.tiff – Ausschnitt aus der Zeichnung vom 8. August 1828, BA VS 2732.

      18200000_Valère_Majorie_de_l'est_Musée_national_Vogel_LM_27383_COL-­‐1699 -­‐ DIG-­‐20507_LM-­‐27383.tif

      Höhe 28 cm, Breite 42.5 cm.

      Die Majoria war am 2. September 1840 vom Bischof dem Staat verkauft worden. 1841–43 sind Bauarbeiten nachzuweisen, welche das alte bischöfliche Schloss zur Kaserne remodellierten.17 Dem durch Jean-Marc Biner gescannten Photo von Gattlen 1551 – einem der [laut Gattlen vermutlich 1840 erschienenen] „Ansichten von Burgen, Schlössern und Ruinen“ von Johann Friedrich Wagner zugeordneten Stich – ist ein Zwischenstand dieser Umbauten zu entnehmen. Der grosse quadratische Turm ist nun geköpft und mit einem neuen Dach versehen worden. Die restlichen Bauten scheinen noch nicht einem Umbau / einer Restaurierung unterzogen worden zu sein. Der runde Treppenturm ist noch in seiner ursprünglichen Höhe. Deshalb kann man schliessen, dass der Stich die Majoria nach einer ersten Umbauphase während der Arbeiten von 1841–43 zeigt:

      17 Vgl. Rapport von 2012, S. 16.
      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 15

      Gattlen 1551 – Jean-Marc Biner: Dec08~01.tif

      Die Skizzen von Alfred Paul Emile Etienne du Mont im Musée d‘Art et d‘Histoire de Genève erinnern zum Teil an die Zeichnungen von Raphaël Ritz, den er (wohl mehrmals) getroffen hat. Leider betreffen die Zeichnungen (zumindest die datierten) den Zeitraum 1858–61 und sind somit knapp zu spät um die grösseren baulichen Veränderungen an der Seneschallei (heute Vidomnat) um 1856–58 und den Zustand davor festzuhalten, geschweige denn die baulichen Änderungen an der Majoria (um 1841–43).
      Gewisse Ansichten von Du Mont finden ein Pendant bei Ritz, so z.B. die mutmassliche Detailansicht der Majoria beim Eingang des alten Tunnels:

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 16

      Dum_063_page 28_N_3_photo_Bettina_Jacot_Descombes.jpg – 18500000???_Majorie??? - BD Sion Burlet - OMAH, livres, OMH etc.jpg

      Dasselbe gilt für die Südansicht der Majoria von der Rue du Vieux-Collège her:

      Dum_063 page 28_N_4_photo_Bettina_Jacot_Descombes.jpg – 18890000_RueDuVieuxCollegeMajorie_Ritz_catalogue - BD Sion Burlet - OMAH, livres, OMH etc.jpg

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 17

      Die Nordansicht der Majoria zeigt leider schon den umgebauten Zustand nach den Bauarbeiten von 1840–42 und 1856–58, dokumentiert aber das neue Erscheinungsbild gut:

      Dum_063 page 28_N_5_photo_Bettina_Jacot_Descombes.jpg

      Dum_063_page96_photo_Bettina_Jacot_Descombes.jpg

      Auch hier gibt es ein Pendant von Ritz (während des Umbaus von 1856–58 oder kurz danach?). Die Seneschallei / neue Kaserne ganz rechts weist nämlich schon Treppengiebeln auf (Oder waren die Treppengiebeln schon vor dem Umbau vorhanden?):

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 18

      18550000_Majorie_Ritz_du_nord_1855? - Médiathèque VS Sion Skizzenbuch Ritz 21 PICT3531.JPG

      Die Bilder von Dumont zeigen zudem verschiedene Teile der Stadt Sitten:

      Unterhalb der Skizze der Ruine eines Gebäude in Sitten findet man die Liste der 1861 anwesenden Personen (alles Künstler?), darunter auch Raphaël Ritz:

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      78

      Dum_063_page101_photo_Bettina_Jacot_Descombes.jpg

      In der BNF in Paris befinden sich Zeichnungen und Photos von Sitten, so zwei Zeichnungen von Nicolas-Marie-Joseph Chapuis. Leider sind von beiden Zeichnungen keine guten Digitalisate erhältlich. Die eine zeigt 1843 die Sicht von der Majoria in Richtung Hundeturm sowie Tourbillon und Valeria:

      N7743219_JPEG_1_1DM.jpg (Bibliothèque nationale de France, département Estampes et photographie, RESERVE VE-26 (R))

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 20

      Die andere zeigt eine Westansicht von Sitten, welche auch den alten Zustand der Seneschallei (Vidomnat) darstellt:

      N7743220_JPEG_1_1DM.jpg (Bibliothèque nationale de France, département Estampes et photographie, RESERVE VE-26 (R))

      Das Fehlen von besseren Versionen dieser Zeichnungen ist insbesondere für die Westansicht schade, zumal die weiteren Westansichten mehr Fragen als Antworten liefern (Treppengiebeln oder gerader Abschluss des Turmes im Norden? Wies dieser Turm Renaissance-Kreuzstockfenster oder – was unwahrscheinlich erscheint – sogar romanische Biforen auf?):

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 21

      Sion Gd-Pt Ritz 1856.tif = 18560000_Grand-Pont_Vidomnat_Majorie - BD Sion Burlet - OMAH, livres, OMH etc.jpg

      18430000_vue-panoramique - La part du feu fig 49_1_2.jpg – 18430000_vue-panoramique_extrait_Vidomnat - BD Sion Burlet - OMAH, livres, OMH etc.jpg = La part du feu fig 49. Photo OMAH.

      Der Zustand ab 1856/58 wird danach durch einige Photographien (West- und Nordwest- Ansichten von Sitten) dokumentiert, wovon wir eine Auswahl abbilden.

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 22

      Schweizerisches Landesmuseum:

      18650000_Sion_de_l'ouest_Braun_vers_1865-Musée_National_COL-3754_LM-100922.jpg

      Bibliothèque nationale de France (BNF):

      18700000_ca.1855-1870_avant_1873:74_Sion_de_l'ouest_photo_Garcin-N8447007_PDF_1_-1DM Image 98 [p 100] - VG-361-PET FOL - EXTRAIT Majorie et Sénéchalie:Vidomnat.tiff

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 23

      18700000_ca.1855-1870_avant_1873:74_Sion_de_l'ouest_photo_Garcin-N8447007_PDF_1_-1DM Image 98 [p 100] - VG-361-PET FOL.tif

      ETH-­‐Bibliothek:

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 24

      18800000_Sion_de-l'ouest_vers1880 - ETH-Bib_BildA_Ans_07522.tif

      Besonders alt und wertvoll sind die vielleicht zwischen 1860 und 1880, wahrscheinlich vor 1872 entstandenen Photos von Jean Andrieu in der Bibliothèque nationale de France:

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      N8432928_PDF_1_-1DM fol 44 [S 96] - BNF VZ-432-4 - vue 94.tif no 2290

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      N8432928_PDF_1_-1DM fol 17r [S 39] - BNF VZ-432-4 - vue 37.tif

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      N8432928_PDF_1_-1DM fol 44 [S 95] - BNF VZ-432-4 - vue 93.tif no 2288

      Aus der Zentralbibliothek sind verschiedene Zeichnungen und Stiche bestellt worden. Die Zeichnungen sind 2012 schon berücksichtigt worden, aber in schlechter Auflösung. Bei den Stichen (die in den meisten Fällen noch Gattlen zuzuweisen sind) wurde eine Auswahl getroffen, welche möglichst mehr Informationen zum Schloss Majoria und der Seneschallei bringen soll. Hier ein Paar Beispiele:

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      000012690_2.tif = ZB Grph Smlg CH 179 Ansichten VS 5 Sit-Tur Sitten I PICT2941.jpg

      000012689.tif = ZB Grph Smlg CH 179 Ansichten VS 5 Sit-Tur Sitten I PICT2955.jpeg

      000012684.tif = 18670000_Souvenir-de-Sitten_Rüdisühli - ZB Grph Smlg CH 179 Ansichten VS 5 Sit-Tur Sitten I 25 = part du feu fig 51 = Gattlen II 3021 PICT2968.jpeg

      000012688_3.tif = ZB Grph Smlg CH 179 Ansichten VS 5 Sit-Tur Sitten I PICT3045.jpg

      Rapport 2013 KLEIN.pages! Erstellung 20. Dezember 2013! Änderung 31. Dezember 2013 13:44! ! 30